Multifunktions-Toilettencontainer

Multifunktions-Toilettencontainer
Multifunktions-Toilettencontainer , Hauptansicht
Multifunktions-Toilettencontainer , Ansicht 2
Multifunktions-Toilettencontainer , Ansicht 3
Ab 14.900,00 €

zzgl. MwSt.

Ausstattung

  • ✓ Aufgebaut auf einer Seecontainer-Hülle
  • ✓ Konfigurierbar: WC-Kabinen, Urinale, Waschbecken, Duschen, Umkleide
  • ✓ Standard-, Unisex- oder barrierefreie Kabinen
  • ✓ Sichere Stahltüren, abschließbar und wetterfest
  • ✓ Abwischbare Wandpaneele und rutschhemmender Boden
  • ✓ Genormte Eckbeschläge für Kran oder Containerlaster
  • ✓ Per Kran gesetzt, angeschlossen, am selben Tag nutzbar

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14.900,00 € zzgl. MwSt. · Versand 750,00 € (Sidelifter)

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Ein Toilettencontainer, und warum die Hülle zählt

Ein Toilettencontainer beginnt als Seecontainer und endet als Sanitärgebäude. Dazwischen wird die Wellblechhülle für Türen und Fenster geschnitten, ausgekleidet, gedämmt, mit Wasser und Strom versorgt und mit den Kabinen, Becken, Urinalen und Duschen bestückt, die der Standort braucht. Die Hülle ist der Kern der Sache. Sie ist gebaut, um viele Tonnen über Ozeane zu tragen, gestapelt, abgesetzt, gehoben und jahrelang in Salzluft stehen gelassen zu werden. Ein Toilettengebäude, das diese Hülle erbt, erbt ihre Stabilität, ihre Sicherheit und vor allem die Fähigkeit, von jedem Containerlaster oder Kran aufgenommen und zum nächsten Einsatz gebracht zu werden.

Dies ist eine multifunktionale Einheit, der Innenausbau ist also nicht festgelegt. Festival, Baustelleneinrichtung, Campingplatz und Notlager brauchen alle Toiletten, aber in unterschiedlicher Zahl und Zusammenstellung. Der Grundriss wird mit dem Käufer gezeichnet, bevor der Ausbau beginnt, damit die gelieferte Anlage zum Standort passt und nicht zu einer Katalogseite.

Was hineinkommt

Die verfügbaren Bausteine sind einfach, ihre Kombinationen nicht.

  • WC-Kabinen, in Standardbreite oder barrierefrei mit Haltegriffen, Wendefläche und nach außen öffnender Tür.
  • Urinale, einzelne Becken oder eine Rinne, meist im Herrenbereich für höheren Durchsatz.
  • Waschbecken mit Warmwasser aus einem lokalen Elektrospeicher, einzeln oder als Waschrinne mit mehreren Armaturen.
  • Duschkabinen mit Elektroduschen, jede mit eigener Abluft.
  • Umkleidebereich mit Bänken, Haken und Heizung.
  • Wickelplatz, klappbar, in der barrierefreien Kabine oder einem Familienraum.

Um diese Bausteine herum liegen die Entscheidungen, die das Gebäude formen: ein Eingang oder zwei, getrennte Damen- und Herrenbereiche oder eine einzelne Unisex-Reihe raumhoher Kabinen, eine barrierefreie Kabine mit eigener Außentür und Rampe und die Lage der Technik für Warmwasser und Stromverteilung.

Wie viel Ausstattung in eine Hülle passt

Die ehrliche Antwort hängt von der Mischung ab. Duschen brauchen weit mehr Platz als WCs, eine barrierefreie Kabine etwa den Platz von zwei Standardkabinen, und Vorraum oder Flur kosten Fläche, die ein Grundriss mit einem Eingang nicht braucht. Als Arbeitsregel fasst eine 20ft-Hülle eine Reihe von drei bis fünf Standard-WC-Kabinen mit Waschbecken oder zwei WCs, eine Urinalreihe und eine Dusche. Eine 40ft-Hülle verdoppelt das ungefähr oder erlaubt zwei vollständig getrennte Bereiche mit Duschen in jedem. Nennen Sie uns die erwartete Nutzerzahl, die Spitzenzeiten und ob Duschen nötig sind, und wir schlagen einen Grundriss mit Stückzahl vor, statt Sie raten zu lassen.

Grundriss und Wege

Gute Sanitärgebäude werden um Warteschlangen herum geplant. Menschen kommen in Schüben, in der Pause oder zwischen zwei Auftritten, und die Anlage wird daran gemessen, wie schnell sich dieser Schub auflöst. Nach außen öffnende Türen blockieren die inneren Wege nicht. Waschbecken nahe am Ausgang halten das Händewaschen im Fluss statt dagegen. Eine separate Ausgangstür an einer großen Anlage verhindert, dass sich Kommende und Gehende im Flur begegnen. Wo eine Anlage gemischtes Publikum bedient, leert eine Reihe raumhoher Unisex-Kabinen mit gemeinsamem Waschbereich eine Schlange oft schneller als zwei getrennte Bereiche mit derselben Gesamtzahl, weil keine Kabine leer steht, während der andere Bereich wartet.

Dämmung, Heizung, Lüftung

Eine Stahlbox schwitzt. Warme, feuchte Luft von Duschen und Menschen trifft auf kalten Stahl und kondensiert; ohne Plan dafür laufen die Wände und tropft die Decke. Der Plan hat drei Teile. Erstens eine gedämmte Auskleidung, die die Innenoberfläche über dem Taupunkt hält. Zweitens mechanische Abluft: ein Ventilator in jeder Duschkabine und einer für den WC-Bereich, über Kanäle zu Wandgittern geführt. Drittens eine bescheidene Wärmequelle, meist elektrische Flächenheizkörper, damit die Anlage zwischen den Nutzungen nicht auf Außentemperatur fällt. Fenster, wo vorhanden, sind klein, hoch und für die Grundlüftung zu öffnen, außen geschützt.

Sanitärinstallation und Entwässerung

Alle Wasserpunkte sind gebündelt, damit Zu- und Ablaufleitungen kurz bleiben. Ein einzelner Kaltwasserzulauf tritt ein, meist an einem Ende, mit Absperrventil und Entleerungspunkt für den Winter. Warmwasser entsteht lokal in Elektrospeichern an den Becken und in den Duschen selbst, es gibt keinen zentralen Speicher, der ausfallen oder nachheizen müsste. Das Abwasser fällt in einen Sammler unter dem Boden mit einem Ablauf, der an einen Schmutzwasserkanal oder einen Sammeltank angeschlossen wird. Die Ablaufposition wird bei der Grundrissplanung festgelegt, damit die Anlage mit dem Ablauf zur Kanalseite gestellt werden kann.

Elektrik

Beleuchtung, Abluftventilatoren, Heizungen, Warmwasserspeicher und Duschen laufen über einen im Container eingebauten Verteiler mit Fehlerstromschutz. Die Gesamtlast entscheidet, ob ein einphasiger Anschluss oder Drehstrom nötig ist, und das ergibt sich aus der Ausstattung: Eine Anlage mit mehreren Elektroduschen braucht Drehstrom. Die Anlage kommt verdrahtet; die Zuleitung schließt eine Elektrofachkraft nach den örtlichen Vorschriften an. Eine Außenleuchte über dem Eingang lohnt sich für jede Anlage, die nach Einbruch der Dunkelheit genutzt wird.

Türen, Sicherheit, Vandalismusschutz

Stahlaußentüren mit richtigen Schlössern sind eines der stärksten Argumente dafür, ein Toilettengebäude auf einem Container statt auf einer holzgerahmten Kabine aufzubauen. Türen, Zargen und Wände sind Stahl; da ist nichts zum Durchtreten. Innere Kabinentüren sind die üblichen Laminat- oder Vollkerntüren mit Besetztanzeige. Für öffentliche Standorte verringern vandalismusresistente Armaturen, Edelstahlbecken und eingelassene Spender den Schaden, den ein entschlossener Besucher anrichten kann. Die ganze Anlage wird nachts mit zwei oder drei Schlüsseln verschlossen und lässt sich nicht durch Abnehmen eines Paneels betreten.

Wo ein Toilettencontainer sich bezahlt macht

  • Baustellen, die für die gesamte Bauzeit vorschriftsmäßige Sozialeinrichtungen vorhalten und sie danach zum nächsten Projekt mitnehmen.
  • Festivals, Messen und Sportveranstaltungen, die Anlagen mit richtigen Türen, fließendem Wasser und Licht statt Reihen von Kunststoffkabinen wollen.
  • Parks, Strände und Campingplätze als halbfestes Gebäude, das außerhalb der Saison entfernt oder mit der Entwicklung des Geländes versetzt wird.
  • Abgelegene Arbeitsplätze wie Höfe, Steinbrüche, Windparks und Forstbetriebe, wo eine Anlage einmal per Kran gesetzt wird und Jahre bleibt.
  • Katastrophenschutz, wo eine geschlossene, abschließbare Einheit mit Duschen binnen Stunden nach dem Anruf auf dem Lkw sein kann.

Transport und Kranhub

Weil die Anlage ihre genormten Eckbeschläge behält, fährt und hebt sie sich wie jeder Container. Ein Containerchassis, ein Pritschenwagen mit Twistlocks oder ein Sidelifter trägt sie; Kran, Sidelifter oder Reachstacker setzen sie ab. Die Zufahrt muss zu Lkw und Hebegerät passen, der Standplatz fest und eben sein. Wo kein Kran herankommt, löst ein Sidelifter, der den Container vom eigenen Auflieger hebt, die meisten Zufahrtsprobleme; es lohnt sich, ihn bereits bei der Anfrage anzusprechen.

Fundament und Standortvorbereitung

Ein ebenes, tragfähiges Auflager an den vier Ecken genügt: Gehwegplatten auf verdichtetem Schotter, Betonplatten oder Holzschwellen auf festem Boden. Die Anlage sollte leicht über Gelände stehen, damit der Abwasserablauf Gefälle zum Kanal oder Tank hat und Oberflächenwasser von den Türen wegläuft. Eine befestigte Fläche vor den Eingängen hält Schlamm draußen. Bleibt die Anlage Jahre, sind ein flaches Betonfundament unter jeder Ecke und eine Kieseinfassung die sinnvolle Investition.

Vergleich mit Kunststoffkabinen und Holzkabinen

MerkmalToilettencontainerKunststoffkabinenHolzgerahmte Kabine
Fließendes Wasser und DuschenJaSeltenJa
SicherheitStahlhülle, abschließbarKeineMittel
WetterfestigkeitSeewasserfester StahlGutPflegebedürftig
VersetzenJeder Containerlaster oder KranEinfachKran oder Spezialtransport
LebensdauerJahrzehnteJahreJahre bis Jahrzehnte mit Pflege
WiederverkaufBehält WertGeringGering bis mittel

Verbrauch und Betriebskosten planen

Eine Sanitäranlage verursacht laufende Kosten, die bei der Planung oft übersehen werden: Wasser, Strom, Abwasserentsorgung und Reinigung. Der Wasserverbrauch hängt von der Ausstattung ab; Duschen verbrauchen ein Vielfaches dessen, was WCs und Waschbecken brauchen, und bestimmen bei einer Anlage auf Sammeltank den Abstand zwischen zwei Abpumpterminen. Wer den Tank zu klein wählt, zahlt das Saugfahrzeug häufiger, als ihm lieb ist. Der Stromverbrauch steigt mit jeder Elektrodusche und mit der Heizung in der kalten Jahreszeit; Zeitschaltuhren für die Heizung und Bewegungsmelder für das Licht senken ihn spürbar, ohne dass jemand daran denken muss. Die Reinigung ist der größte laufende Posten bei öffentlich genutzten Anlagen, und hier zahlt sich der Innenausbau aus: glatte Paneele, Bodenablauf und wenige Ecken verkürzen jeden Reinigungsgang. Fragen Sie bei der Grundrissplanung nach der erwarteten Anschlussleistung und dem Tankvolumen, dann lassen sich die Betriebskosten vor der Bestellung überschlagen statt nach der ersten Saison.

Wartung

Die tägliche Reinigung ist eingeplant: abwischbare Wandpaneele, versiegelter rutschhemmender Boden und ein Bodenablauf, damit der ganze Innenraum abgespritzt werden kann. In längeren Abständen Duschköpfe und Armaturen entkalken, Abluftventilatoren und Außengitter prüfen, Türdichtungen und Schlösser kontrollieren und die Außenhaut waschen. Lackschäden ausbessern, bevor Rost ansetzt. Eine Anlage, die unbeheizt durch den Frost steht, wird entleert, Heizgeräte und Leitungen eingeschlossen. Mit dieser Pflege überdauert die Hülle mehrere Innenausbauten, und der Innenraum selbst lässt sich auf einen neuen Grundriss umrüsten, wenn die Anlage zu einem anderen Standorttyp wechselt.

Planung und Bestellung

Bringen Sie Lageplan, Personenzahl, Spitzenzeiten und alle Vorgaben von Auftraggeber oder Behörde zu getrennten Anlagen, Barrierefreiheit oder Duschen mit. Wir zeichnen einen Grundriss auf der gewählten Hüllenlänge, listen Ausstattung und elektrische Last auf und markieren die Anschlusspunkte. Das Angebot deckt dann Anlage, Transport und Kran ab, sodass ein Toilettencontainer als ein berechenbarer Posten im Bauzeitenplan ankommt und nicht als Sammlung von Überraschungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Toiletten passen in einen Toilettencontainer?

Das hängt von Hüllenlänge und Ausstattungsmix ab. Eine 20ft-Hülle fasst typischerweise drei bis fünf Standard-WC-Kabinen mit Waschbecken oder zwei WCs, eine Urinalreihe und eine Dusche. Eine 40ft-Hülle verdoppelt das ungefähr oder erlaubt getrennte Damen- und Herrenbereiche mit Duschen. Duschen und barrierefreie Kabinen brauchen deutlich mehr Platz als Standard-WCs; nennen Sie uns die erwartete Nutzerzahl, wir schlagen eine Stückzahl vor.

Ist eine barrierefreie Ausführung möglich?

Ja. Eine barrierefreie Kabine mit breiterer, nach außen öffnender Tür, Haltegriffen, Wendefläche und unterfahrbarem Waschbecken lässt sich einbauen, mit Rampe zum Eingang und bei Bedarf eigener Außentür. Bitte bei der Grundrissplanung angeben, weil sich dadurch Türpositionen und der Platz für die übrigen Kabinen ändern.

Welche Anschlüsse werden am Standort benötigt?

Kaltwasserzulauf, Abwasseranschluss an Schmutzwasserkanal oder Sammeltank und ein Stromanschluss für Beleuchtung, Warmwasser, Heizung und Abluft. Ob einphasig oder Drehstrom, hängt von der Zahl der Elektroduschen ab. Die Anschlusspunkte werden bei der Grundrissplanung festgelegt, damit die Anlage mit dem Ablauf zur Kanalseite gestellt werden kann.

Wird die Anlage einsatzbereit geliefert?

Ja. Der Innenausbau wird in der Werkstatt fertiggestellt und geprüft, bevor die Anlage das Werk verlässt. Vor Ort braucht es ein festes, ebenes Auflager an den vier Ecken, den Hub per Kran oder Sidelifter und die drei Anschlüsse. Eine Anlage, die morgens ankommt, ist normalerweise am selben Tag in Betrieb, sobald eine Elektrofachkraft die Zuleitung angeschlossen hat.

Wie kommt die Anlage zum nächsten Standort?

Wie jeder Seecontainer. Die Eckbeschläge bleiben erhalten, also trägt sie ein Containerchassis, ein Pritschenwagen mit Twistlocks oder ein Sidelifter, und Kran, Sidelifter oder Reachstacker heben sie. Vor einem Wintertransport das Wassersystem entleeren, die drei Anschlüsse trennen, dann ist sie reisefertig.